|
In
meiner Praxis wird seit 1998 ausschließlich amalgamfrei
gearbeitet, denn Amalgam enthält mehr als 50%
flüssiges Quecksilber. Auch das Gesundheitsministerium
empfiehlt, die Verwendung bei Schwangeren, Stillenden und
Kindern zu unterlassen.
Nach langjährigem Studium der Fachliteratur, diversen
Fortbildungsveranstaltungen und Seminaren entschloss ich mich
generell auf Amalgam zu verzichten,
obwohl es nach wie vor Kassenleistung im Seitenzahnbereich
ist.
Je nachdem wie stark die Entgiftungsmechanismen durch andere
Belastungen in Anspruch genommen sind, ist es individuell
verschieden, wie gut der Körper mit dem im Mund vorhandenen
Amalgam zurechtkommt.
Man kann sich das bildlich so vorstellen: jeder trägt
einen Rucksack, in den alles an Giftstoffen hineinkommt. Wenn
der Rucksack voll ist, kann auch eine einzige Amalgamfüllung
zuviel sein.
Daher sollten wir danach trachten, den Rucksack
nicht zu voll werden zu lassen bzw. ihn auch wieder
auszuleeren: z.B. indem man Amalgamfüllungen unter entsprechender
Begleittherapie gegen andere Füllstoffe austauscht.
Um die schädliche Quecksilberdampfbelastung für
den Patienten auf ein Minimum zu reduzieren, erfolgt bei uns
das Entfernen von Amalgam
mit einem speziellen Absauger. Zusätzlich wird mit langsam
drehenden Spezialschleifern gearbeitet.
Bevor die Zähne mit hochwertigen Metallfüllungen
(z.B. Gold) versorgt werden, sollte man für einige Monate
eine Zwischenlösung (z.B. Glasionomerzement) anfertigen,
damit im Zahnbein eventuell noch vorhandenes Quecksilber besser
ausgeschieden werden kann.
Weitere Infos unter Zahnfüllungen
|
top |